16 Stände auf dem Schulhof, 23 Sorten Gebackenes, Kaffee und Kaltgetränke im alten Klassenzimmer, viele, viele neugierige oder hungrige Besucher, die mit oder ohne Kuchen, aber zufrieden abzogen – das ist das Fazit vom 30. August, dem Tag der Offenen Tür in und an der alten Schule in Westerhausen.
Der Trägerverein für das Historische Schulgebäude war jetzt zum dritten Mal dabei, als sich das Dorf am vergangenen Sonntag von 10 bis 16 Uhr in einen großen Haus- und Hofflohmarkt verwandelte, genannt „Westerhausener Höfe“.
Wieder hatten Vereinsmitglieder nahezu um die Wette gebacken und damit der Kasse des Vereins zu Geldern verholfen, die für die nächsten Projekte dringend benötigt werden. Von den 23 Backwerken waren schon um 14 Uhr nur noch klitzekleine Reste übrig, und das bedeutet, dass im nächsten Jahr noch mehr ehrenamtlich gebacken werden muss.
Kuchenliebhabern, die vor 12 Uhr kamen, fiel die Auswahl richtig schwer: Von gedeckten und ungedeckten Apfelkuchen und Blaubeer- ,Erdbeer- und verschiedenen Marmorkuchen über diverse Torten (Himbeersahne war als erstes weg!), Obsttörtchen, orientalischen Honigkuchen bis hin zu Zwetschgenstreusel reichte das Angebot, und natürlich durften Brownies und Muffins auch nicht fehlen.


Erstaunlicherweise kamen auch in diesem Jahr wieder etliche Besucher, die noch nie in Westerhausen waren und nichts über das Dorf und die Schule wussten. Die Vereinsvorsitzende Christine Händel hatte für alles Antworten parat, und so konnten neben Kaffee- und Kuchenverkauf auch gezielte Spenden für den Erhalt der Schule eingeworben werden.
Das bunte Treiben auf dem Schulhof war für Kinder und Jugendliche, die sich für den Spielplatz zu alt fühlten, ergänzt um Spiele, die von der Stadt Hennef leihweise zur Verfügung gestellt und gerne genutzt wurden. Also ein wirklich rundum voller Erfolg, denn:
Die geplanten Projekte haben dank der Einnahmen und Spenden eine Chance bekommen: Der Spielplatz braucht ganz rasch neues Gerät, und der für Kinder und Jugendliche öffentlich zugängliche Bücherschrank, der im kommenden Jahr aufgestellt werden soll, kostet viel Geld.







