Der langjährige Geschäftsführer des Trägervereins Historisches Schulgebäude Westerhausen e. V. wird sich bei der nächsten Hauptversammlung in 2026 zu unserem Bedauern nicht mehr zur Wahl stellen. Deshalb suchen wir händeringend eine Nachfolge, also einen interessierten Menschen, dem es wichtig ist, dass die alte Schule weiter mit Leben gefüllt wird.
Denn ohne den engagierten Trägerverein gäbe es unter anderem keine Heimat für die örtlichen Vereine, keine Veranstaltungen auf dem Schulhof, kein ehemaliges Klassenzimmer für größere private Feiern und keinen Weihnachtsbaumschmuck auf den Dorfplätzen in Kurscheid und Westerhausen.
Die Satzung des Vereins schreibt ein dreiköpfiges Gremium als geschäftsführenden Vorstand vor. Deshalb ist es zwingend notwendig, dass wir jemanden dafür gewinnen können, in freundschaftlicher Atmosphäre in unserem Team mitzuarbeiten.
Zu den Aufgaben unseres Geschäftsführers, der nach 28 Jahren Treue zum Verein nicht mehr für den Posten Geschäftsführung kandidieren mag, gehören nicht Termin- und Geldverwaltung und die allgemein üblichen, mehrheitlich abstrakten und in Mustersatzungen aufgeführten Pflichten, sondern vielmehr konkrete Handlungen wie:
Tatkräftige Unterstützung bei der Umsetzung unserer alten Ideen; kreative Beisteuerung neuer Ideen; gemeinschaftliche Sorge um die Pflege von Gebäude und Außenanlagen; Pflege von Kontakten, nicht nur zur Stadt Hennef; helfende Hände bei Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen – und Vertretung der Vorsitzenden bei deren Abwesenheit sowie einmal im Jahr die Abfassung eines Geschäftsberichts.
Wir sind sehr daran interessiert, den Verein mit jungen Ideen zu beleben und hoffen darauf, dass Sie bei uns mitmachen wollen.
Schon im dritten Jahr machte der Trägerverein Historisches Schulgebäude Westerhausen Kindern, Jugendlichen und Eltern das Angebot, an einem Samstag im November in der ehemaligen Schule für die Advents- und Weihnachtszeit Dekorationen zu basteln.
In den Jahren davor hatte Christine Händel, seit April 2023 amtierende Vorsitzende des Trägervereins, diese Bastelzeiten privat angeboten und dafür gesorgt, dass die Dorfweihnachtsbäume in Kurscheid und Westerhausen schön geschmückt waren.
Am vergangenen Samstag, 22 November, haben elf Kinder in Begleitung der Eltern ihr künstlerisches und handwerkliches Können austoben dürfen. Von 10 bis 12.30 Uhr hatte sich das ehemalige untere Klassenzimmer in eine kunterbunte Werkstatt verwandelt, in der es an fünf Arbeitstischen quirlig zuging.
Konzentration am Tisch der Malkünstler
Die Auswahl an Materialien war so groß, dass es für jedes vorhandene oder auch nicht vorhandene Talent etwas zu tun gab. Holz, Papier, Perlen, Pinsel und Farben, Tannenzapfen, Stoffe, Pappe, Leder, große und kleine Kugeln, Gipsformen und und und konnten gesägt, geschnitten, aufgereiht, bemalt oder genäht werden. Und weil der Vorrat an Bastelarbeiten für die Dorfweihnachtsbäume aus den Veranstaltungen der letzten Jahre gut gedeckt ist, durften diesmal die Kinder ihre Arbeiten mit nach Hause nehmen.
Wie schon im vergangenen Jahr brauchten die kleinen Bastler vor allem bei den Laubsägearbeiten Unterstützung der ehrenamtlichen Betreuer, denn ältere Kinder hatten an diesem Tag offensichtlich wieder andere Interessen. Also ließen Christine und Peter Händel, die Mitorganisatorin Manuela Haller sowie Susanne Haas die Kinder zwar genau zuschauen, sorgten aber für ausreichenden Abstand zwischen den kleinen Fingern und den Sägeblättern. Pflaster für die großen Finger lagen für alle Fälle bereit, wurden diesmal aber nicht benötigt.
Die in Hüll und Füll bereit liegenden Materialien hat der Trägerverein zur Verfügung gestellt. Die anwesenden Mütter und Väter konnten je nach Bereitschaft eine Spende zur Refinanzierung in ein Sparschwein stecken.Wer die wunderschönen Ergebnisse der Basteleien aus den Vorjahren bewundern möchte, kann sich ab Ende November in Westerhausen und in Kurscheid die Weihnachtsbäume anschauen.
Wie jedes Jahr stellt der Bürgerverein Westerhausen und Umgebung die Bäume auf den beiden Dorfplätzen auf.
Im Nachlass von Alex Studthoff tauchte eine Broschüre mit diesem Titel auf. Von 1985 bis 1996 wohnte er mit seiner Familie in Westerhausen, und seine drei Kinder (Katharina, Dorothea und Alexander) gingen hier in den Jahren 1987 bis 1995 zur Schule.
Vom Trägerverein Historisches Schulgebäude Westerhausen kannte diese Broschüre niemand. Der etwas irritierende Titel, weil das Schulgebäude doch aus dem 19. Jahrhundert stammt, erklärte sich rasch:
Im Jahr 1968 wurde die Grundschule Westerhausen zur Grundschule der Obergemeinde, und das wurde 25 Jahre später mit der Broschüre aus 1993 gefeiert. Sie ist hier nachzulesen.