Terminankündigungen

  • 22.04.2026 (Mittwoch): Vortrag „Gesünder is(ß)t besser – Vollwertkost“, 19:00 Uhr
  • 24.04.2026 (Freitag): Mitgliederversammlung, 19:00 Uhr
  • 26.04.2026 (Sonntag): Praxisteil „Gesünder is(ß)t besser – Vollwertfrühstück“, 11:00 Uhr
  • 08.05.2026 (Freitag): Historienschau in alter Schule, 18:30 Uhr
  • 30.08.2026 (Sonntag): Flohmarkt mit Kaffee und Kuchen
  • 06.12.2026 (Sonntag): Waldweihnachtsmarkt

Neue Stele an alter Schule

Nicht nur der Spender Christoph Schulz und der Bürgermeister Mario Dahm sowie der Vorstand des Trägervereins Historisches Schulgebäude Westerhausen waren da, sondern auch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Westerhausen und Umgebung: Am 19. April wurde um 14 Uhr die Stele eingeweiht, die Vorübergehende und sonst interessierte Menschen über die Geschichte des Gebäudes Rheinstraße 18 informieren soll.

Denn aus vielen Gesprächen mit Dorfbewohnern ist bekannt, dass die über viele Jahrzehnte dauernde Funktion des Gebäudes als Schule droht, in Vergessenheit zu geraten. Das soll nun verhindert werden.

Als die Schule, erbaut 1877/78, im Jahr 1996 geschlossen wurde, weil der Neubau in Söven eröffnet war, ging es um die Varianten Verkauf oder Abriss oder Erhalt. Christoph Schulz, seinerzeit Ratsmitglied und stellvertretender Bürgermeister, hatte es schon lange bedauert, dass es im Dorf keinerlei Räumlichkeiten für Versammlungen mehr gab. Die beiden Dorfgaststätten der Familien Mayn und Neuhalfen waren Vergangenheit, und so war es ihm ein Anliegen, die Schule als Versammlungsort zu erhalten.

Er setzte sich dafür ein, das Gebäude im Besitz der Stadt Hennef zu belassen, sorgte für Denkmalschutz und initiierte die Gründung des Trägervereins. Dafür sind ihm sehr viele Vereine und Initiativen, die die alten Klassenzimmer nutzen, mehr als dankbar.

In seiner Ansprache zur Enthüllung der Stele betonte er, wie sehr ihm die Schule am Herzen liegt, und erzählte, unter welchen Umständen er als Kind ab Mai 1946 mit seinen Eltern in den eigentlich unbewohnbaren Dachmansarden der Schule wohnte. Diese jetzt 80-jährige Verbundenheit mit dem Gebäude führte zu seiner Spende.

Bürgermeister Mario Dahm hob hervor, wie sehr es ihn freue, so großartiges – auch finanzielles – Engagement zu sehen. Dass das Schulgebäude weiterhin mit Leben gefüllt bleibt, ist für ihn ein tolles Zeichen für dörflichen Gemeinschaftssinn.

Und worum ging’s dann noch in den beiden Stunden bei Kaffee und Kuchen: Um Schul- und Dorfgeschichten.

Gesünder is(ß)t besser

Gesünder is(ß)t besser:

  • Vortrag „Der Darm, die Wurzel der Lebenskraft“
  • Vortrag „Vollwertkoste – Warum?“
  • Praxisteil: „Vollwertiges Frühstück“

Am Mittwoch, 15. April, und am Mittwoch, 22. April, finden jeweils um 19 Uhr im Historischen Schulgebäude Vorträge rund um die Rolle von Darm und Vollwertkost statt.

Am Sonntag, 26. April, geht es ab 11 Uhr im Historischen Schulgebäude um die gemeinsame Zubereitung eines vollwertigen Frühstücks. Für diesen Praxisteil wird ein Unkostenbeitrag von 4 €/Person erhoben.Referentin ist Gabriele Engelien, Lebensstil- und Ernährungsberaterin für Vollwertkost.

Für die Veranstaltungen wird jeweils um Anmeldung bis zum 13. April 2026 per E-Mail unter g.engelien@gmx.de oder telefonisch unter 0173 / 291 9036 gebeten.

Einweihung der Infostele

Hiermit lädt der Vorstand des Trägervereins „Historisches Schulgebäude Westerhausen“ e.V. Sie/Euch herzlich zur Einweihung der neu erbauten Infostele ein.

Am 19. April 2026 treffen wir uns um 14 Uhr an der Schule.

Nach dem kleinen Festakt gibt es Kaffee und Kuchen in der Schule. Unser Ehrenmitglied Christoph Schulz wird die Stele als Spender gemeinsam mit Bürgermeister Mario Dahm einweihen.

Für die Planung des Kaffeetrinkens wäre es sehr schön, wenn Sie/Ihr sich/euch über das Kontaktformular oder bei Christine Händel, Hofwiese 2, 53773 Hennef; Telefon 0 22 44 / 875 275 anmeldet.

Historienschau in alter Schule

Anlässlich des Jahrestages 8. Mai 1945, dem Tag der Befreiung, findet in der historischen Schule in Westerhausen eine Veranstaltung zum Thema „Kriegsende in Westerhausen – Kriegsende im Pleiser Hügelland“ statt.

Wir, der Trägerverein Historisches Schulgebäude Westerhausen, laden Sie ein, an dem Vortrag von Dr. Andrew Denison am 8. Mai um 18.30 Uhr teilzunehmen. Dass der Vortrag in der alten Schule stattfindet, ist kein Zufall.

Zum einen ist Andrew Denison Mitglied im Trägerverein, lebt in Pleiserhohn und interessiert sich seit seinem Zuzug im Jahr 1995 für die Geschichte des Kriegsendes im Pleiser Hügelland („mehr Amerikaner im Wald als Bäume“). Zudem ist er im Vorstand des Friedensmuseums „Brücke von Remagen“ und leitet in der Volkshochschule in Oberpleis einen Kurs zu dieser Thematik.

Zum anderen war die Schule zeitweilig Lazarett, und es gibt mehrere Dokumente zum Geschehen rund um das Schulgebäude in den Kriegs- und Folgejahren. In der Chronik Die Schule im Krieg ist dies nachzulesen.

In seiner Präsentation wird Andrew Denison das Geschehen im März 1945, als die Front durch Westerhausen ging, anhand von Bildern, Karten, Berichten und Erinnerungen schildern, um dann hoffentlich Geschichten aus dem Publikum zu hören. Im Anschluss wird ein kleiner Imbiss gereicht.

Der Eintritt ist natürlich frei, aber Spenden sind immer willkommen.

Tragen Sie bitte in Ihren Kalender ein: Freitag, 8. Mai 2026, 18.30 Uhr, Historische Schule Westerhausen, Rheinstraße 18.

Da der Klassenraum nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen hat, bitten wir um Anmeldung unter denison@transatlantic-networks.de

Geburtstagsbrunch in alter Schule

Am 12. Januar feierte Christoph Schulz seinen 90. Geburtstag. Am 31. Januar war er nachträglich zu einem Geburtstagsfrühstück in die alte Schule in Westerhausen eingeladen. Der Vorstand des Trägervereins Historisches Schulgebäude Westerhausen – die Vereinsgründung hatte im Jahr 1998 Christoph Schulz initiiert – wollte seinem Ehrenmitglied damit nicht nur eine Freude bereiten, sondern auch seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen.

v.l.n.r. die Vorsitzende Christine Händel, Beisitzerin Bärbel Tropp, von hinten Frau Schulz, ihr gegenüber der Jubilar Christoph Schulz

Christoph Schulz, langjähriges Ratsmitglied und stellvertretender Bürgermeister von Hennef in den Jahren 1969 bis 1979 und 1984 bis 1999, hatte nicht nur den Verein ins Leben gerufen, sondern schon vier Jahre zuvor beantragt, die Schule nicht zu verkaufen oder abzureißen, sondern unter Denkmalschutz zu stellen und als Treffpunkt für Vereine, Organisationen und Familien zu erhalten. Seine Forderungen waren, wie noch heute zu bestaunen, von Erfolg gekrönt.

Nach Begrüßung zum Geburtstagsfrühstück und Begrüßungsumtrunk gaben Brigitte Neuenfels und Michael Piel vom Mandolinenorchester Hennef-Kurscheid 1924 e.V. ein Ständchen. Ausgewählt zum Anlass spielten sie ein Rondo von Raffaele Calace und das schwungvolle Stück „Ciel d’Italie“ von Louis Lunazzi. Das Mandolinenorchester gehört zum Vorstand des Trägervereins und hat seinen Probenraum seit Jahr und Tag in der Schule in Westerhausen.

Ein Ständchen für den Jubilar

Mit dabei aus der Gründungszeit des Trägervereins waren Christa Dahm, Vorsitzende bis 2023, und Manfred Hanke, Kassierer bis 2023 und tagesaktuelles Geburtstagskind. Aus dem aktuellen Vorstand saßen mit am Tisch Christine und Peter Händel (Vorsitzende und Kassierer), Angelika Jaenicke (Schriftführerin) und Bärbel Tropp (Beisitzerin).

Zu aller Überraschung kam dann noch Andrew Denison dazu, der nicht nur Freund der Familie Schulz ist, sondern Beisitzer im Verein Friedensmuseum Brücke von Remagen. Er wird rund um den Jahrestag zur Brücke von Remagen amerikanische Pfadfinder in der alten Schule in Westerhausen einquartieren, um sie mit der Geschichte der Folgen von Remagen vertraut zu machen.

Natürlich ging es bei Tisch nicht nur um Essen und Trinken, sondern um Geschichten aus Westerhausen und Umgebung, zu denen Hannelene Schulz, die (von ihm so vorgestellte) „ehemalige Verlobte“ von Christoph Schulz, ganz viel aus ihrem Leben beizutragen hatte.

Das Büffet war überreichlich bestückt, denn alle aktuellen und früheren Vorstandsmitglieder hatten ehrgeizig gebacken, gekocht, geschnippelt, eingepackt und dekoriert – und dann, vor lauter Lampenfieber, die Zubereitung von Rührei vergessen, obwohl alles dafür vorbereitet war. Keiner hat es vermisst. Warum?

Weil in den Stunden im unteren Klassenraum der alten Schule in Westerhausen in wunderbar familiärer Atmosphäre gefrühstückt und geplaudert wurde. Wohlgemerkt: Frühstück ist Frühstück. Plauderei ist mehr: Austausch von Erfahrungen, Austausch von Erlebnissen, Austausch von Geschichten. Und das alles hat am 31. Januar in Westerhausen stattgefunden und wird noch mehr Chroniken füllen.

Trägerverein "Historisches Schulgebäude Westerhausen e.V."
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