Hiermit lädt der Vorstand des Trägervereins „Historisches Schulgebäude Westerhausen“ e.V. Sie/Euch herzlich zur Einweihung der neu erbauten Infostele ein.
Am 19. April 2026 treffen wir uns um 14 Uhr an der Schule.
Nach dem kleinen Festakt gibt es Kaffee und Kuchen in der Schule. Unser Ehrenmitglied Christoph Schulz wird die Stele als Spender gemeinsam mit Bürgermeister Mario Dahm einweihen.
Für die Planung des Kaffeetrinkens wäre es sehr schön, wenn Sie/Ihr sich/euch über das Kontaktformular oder bei Christine Händel, Hofwiese 2, 53773 Hennef; Telefon 0 22 44 / 875 275 anmeldet.
Anlässlich des Jahrestages 8. Mai 1945, dem Tag der Befreiung, findet in der historischen Schule in Westerhausen eine Veranstaltung zum Thema „Kriegsende in Westerhausen – Kriegsende im Pleiser Hügelland“ statt.
Wir, der Trägerverein Historisches Schulgebäude Westerhausen, laden Sie ein, an dem Vortrag von Dr. Andrew Denison am 8. Mai um 18.30 Uhr teilzunehmen. Dass der Vortrag in der alten Schule stattfindet, ist kein Zufall.
Zum einen ist Andrew Denison Mitglied im Trägerverein, lebt in Pleiserhohn und interessiert sich seit seinem Zuzug im Jahr 1995 für die Geschichte des Kriegsendes im Pleiser Hügelland („mehr Amerikaner im Wald als Bäume“). Zudem ist er im Vorstand des Friedensmuseums „Brücke von Remagen“ und leitet in der Volkshochschule in Oberpleis einen Kurs zu dieser Thematik.
Zum anderen war die Schule zeitweilig Lazarett, und es gibt mehrere Dokumente zum Geschehen rund um das Schulgebäude in den Kriegs- und Folgejahren. In der Chronik Die Schule im Krieg ist dies nachzulesen.
In seiner Präsentation wird Andrew Denison das Geschehen im März 1945, als die Front durch Westerhausen ging, anhand von Bildern, Karten, Berichten und Erinnerungen schildern, um dann hoffentlich Geschichten aus dem Publikum zu hören. Im Anschluss wird ein kleiner Imbiss gereicht.
Der Eintritt ist natürlich frei, aber Spenden sind immer willkommen.
Tragen Sie bitte in Ihren Kalender ein: Freitag, 8. Mai 2026, 18.30 Uhr, Historische Schule Westerhausen, Rheinstraße 18.
Am 12. Januar feierte Christoph Schulz seinen 90. Geburtstag. Am 31. Januar war er nachträglich zu einem Geburtstagsfrühstück in die alte Schule in Westerhausen eingeladen. Der Vorstand des Trägervereins Historisches Schulgebäude Westerhausen – die Vereinsgründung hatte im Jahr 1998 Christoph Schulz initiiert – wollte seinem Ehrenmitglied damit nicht nur eine Freude bereiten, sondern auch seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen.
v.l.n.r. die Vorsitzende Christine Händel, Beisitzerin Bärbel Tropp, von hinten Frau Schulz, ihr gegenüber der Jubilar Christoph Schulz
Christoph Schulz, langjähriges Ratsmitglied und stellvertretender Bürgermeister von Hennef in den Jahren 1969 bis 1979 und 1984 bis 1999, hatte nicht nur den Verein ins Leben gerufen, sondern schon vier Jahre zuvor beantragt, die Schule nicht zu verkaufen oder abzureißen, sondern unter Denkmalschutz zu stellen und als Treffpunkt für Vereine, Organisationen und Familien zu erhalten. Seine Forderungen waren, wie noch heute zu bestaunen, von Erfolg gekrönt.
Nach Begrüßung zum Geburtstagsfrühstück und Begrüßungsumtrunk gaben Brigitte Neuenfels und Michael Piel vom Mandolinenorchester Hennef-Kurscheid 1924 e.V. ein Ständchen. Ausgewählt zum Anlass spielten sie ein Rondo von Raffaele Calace und das schwungvolle Stück „Ciel d’Italie“ von Louis Lunazzi. Das Mandolinenorchester gehört zum Vorstand des Trägervereins und hat seinen Probenraum seit Jahr und Tag in der Schule in Westerhausen.
Ein Ständchen für den Jubilar
Mit dabei aus der Gründungszeit des Trägervereins waren Christa Dahm, Vorsitzende bis 2023, und Manfred Hanke, Kassierer bis 2023 und tagesaktuelles Geburtstagskind. Aus dem aktuellen Vorstand saßen mit am Tisch Christine und Peter Händel (Vorsitzende und Kassierer), Angelika Jaenicke (Schriftführerin) und Bärbel Tropp (Beisitzerin).
Zu aller Überraschung kam dann noch Andrew Denison dazu, der nicht nur Freund der Familie Schulz ist, sondern Beisitzer im Verein Friedensmuseum Brücke von Remagen. Er wird rund um den Jahrestag zur Brücke von Remagen amerikanische Pfadfinder in der alten Schule in Westerhausen einquartieren, um sie mit der Geschichte der Folgen von Remagen vertraut zu machen.
Natürlich ging es bei Tisch nicht nur um Essen und Trinken, sondern um Geschichten aus Westerhausen und Umgebung, zu denen Hannelene Schulz, die (von ihm so vorgestellte) „ehemalige Verlobte“ von Christoph Schulz, ganz viel aus ihrem Leben beizutragen hatte.
Das Büffet war überreichlich bestückt, denn alle aktuellen und früheren Vorstandsmitglieder hatten ehrgeizig gebacken, gekocht, geschnippelt, eingepackt und dekoriert – und dann, vor lauter Lampenfieber, die Zubereitung von Rührei vergessen, obwohl alles dafür vorbereitet war. Keiner hat es vermisst. Warum?
Weil in den Stunden im unteren Klassenraum der alten Schule in Westerhausen in wunderbar familiärer Atmosphäre gefrühstückt und geplaudert wurde. Wohlgemerkt: Frühstück ist Frühstück. Plauderei ist mehr: Austausch von Erfahrungen, Austausch von Erlebnissen, Austausch von Geschichten. Und das alles hat am 31. Januar in Westerhausen stattgefunden und wird noch mehr Chroniken füllen.
Der langjährige Geschäftsführer des Trägervereins Historisches Schulgebäude Westerhausen e. V. wird sich bei der nächsten Hauptversammlung in 2026 zu unserem Bedauern nicht mehr zur Wahl stellen. Deshalb suchen wir händeringend eine Nachfolge, also einen interessierten Menschen, dem es wichtig ist, dass die alte Schule weiter mit Leben gefüllt wird.
Denn ohne den engagierten Trägerverein gäbe es unter anderem keine Heimat für die örtlichen Vereine, keine Veranstaltungen auf dem Schulhof, kein ehemaliges Klassenzimmer für größere private Feiern und keinen Weihnachtsbaumschmuck auf den Dorfplätzen in Kurscheid und Westerhausen.
Die Satzung des Vereins schreibt ein dreiköpfiges Gremium als geschäftsführenden Vorstand vor. Deshalb ist es zwingend notwendig, dass wir jemanden dafür gewinnen können, in freundschaftlicher Atmosphäre in unserem Team mitzuarbeiten.
Zu den Aufgaben unseres Geschäftsführers, der nach 28 Jahren Treue zum Verein nicht mehr für den Posten Geschäftsführung kandidieren mag, gehören nicht Termin- und Geldverwaltung und die allgemein üblichen, mehrheitlich abstrakten und in Mustersatzungen aufgeführten Pflichten, sondern vielmehr konkrete Handlungen wie:
Tatkräftige Unterstützung bei der Umsetzung unserer alten Ideen; kreative Beisteuerung neuer Ideen; gemeinschaftliche Sorge um die Pflege von Gebäude und Außenanlagen; Pflege von Kontakten, nicht nur zur Stadt Hennef; helfende Hände bei Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen – und Vertretung der Vorsitzenden bei deren Abwesenheit sowie einmal im Jahr die Abfassung eines Geschäftsberichts.
Wir sind sehr daran interessiert, den Verein mit jungen Ideen zu beleben und hoffen darauf, dass Sie bei uns mitmachen wollen.