Aufräumtag in alter Schule

Wir suchen Freiwillige, die am Samstag, 17. Oktober, ab 10 Uhr Zeit und Lust haben, uns beim „Aufräumen“ rund um die alte Schule zu helfen.

Das Ziel ist, möglichst innerhalb von zwei Stunden diese Arbeiten erledigt zu haben:

  • Spielplatz aufhübschen,
  • Büsche und Hecke beschneiden,
  • Küchenzeilen entrümpeln,
  • Geschirr umsortieren.

Notwendige Werkzeuge für die Außenarbeiten sind nicht vorhanden, müssen also bitte mitgebracht werden. Es wäre wunderbar, wenn wir mit Ihnen rechnen könnten.

Sollten Sie Zeit und Lust haben, dann schicken Sie bitte eine kurze Nachricht mit Ihrer Lieblingsbeschäftigung an kontakt@hist-schule-westerhausen.de.

Voller Erfolg in alter Schule

16 Stände auf dem Schulhof, 23 Sorten Gebackenes, Kaffee und Kaltgetränke im alten Klassenzimmer, viele, viele neugierige oder hungrige Besucher, die mit oder ohne Kuchen, aber zufrieden abzogen – das ist das Fazit vom 30. August, dem Tag der Offenen Tür in und an der alten Schule in Westerhausen.

Der Trägerverein für das Historische Schulgebäude war jetzt zum dritten Mal dabei, als sich das Dorf am vergangenen Sonntag von 10 bis 16 Uhr in einen großen Haus- und Hofflohmarkt verwandelte, genannt „Westerhausener Höfe“.

Wieder hatten Vereinsmitglieder nahezu um die Wette gebacken und damit der Kasse des Vereins zu Geldern verholfen, die für die nächsten Projekte dringend benötigt werden. Von den 23 Backwerken waren schon um 14 Uhr nur noch klitzekleine Reste übrig, und das bedeutet, dass im nächsten Jahr noch mehr ehrenamtlich gebacken werden muss.

Kuchenliebhabern, die vor 12 Uhr kamen, fiel die Auswahl richtig schwer: Von gedeckten und ungedeckten Apfelkuchen und Blaubeer- ,Erdbeer- und verschiedenen Marmorkuchen über diverse Torten (Himbeersahne war als erstes weg!), Obsttörtchen, orientalischen Honigkuchen bis hin zu Zwetschgenstreusel reichte das Angebot, und natürlich durften Brownies und Muffins auch nicht fehlen.

Ein Teil der Auswahl um 10 Uhr
Der spärliche Rest um 14 Uhr

Erstaunlicherweise kamen auch in diesem Jahr wieder etliche Besucher, die noch nie in Westerhausen waren und nichts über das Dorf und die Schule wussten. Die Vereinsvorsitzende Christine Händel hatte für alles Antworten parat, und so konnten neben Kaffee- und Kuchenverkauf auch gezielte Spenden für den Erhalt der Schule eingeworben werden.

Das bunte Treiben auf dem Schulhof war für Kinder und Jugendliche, die sich für den Spielplatz zu alt fühlten, ergänzt um Spiele, die von der Stadt Hennef leihweise zur Verfügung gestellt und gerne genutzt wurden. Also ein wirklich rundum voller Erfolg, denn:

Die geplanten Projekte haben dank der Einnahmen und Spenden eine Chance bekommen: Der Spielplatz braucht ganz rasch neues Gerät, und der für Kinder und Jugendliche öffentlich zugängliche Bücherschrank, der im kommenden Jahr aufgestellt werden soll, kostet viel Geld.

Neues Grün für alte Schule

Ein hässlicher Kiesstreifen zierte die Straßenfront am alten Schulgebäude in Westerhausen. Ein Dorn im Auge von Bärbel Tropp, Einwohnerin von Westerhausen, seit 2018 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Blühendes Hennef und seit Mai 2025 als Beisitzerin im Vorstand des Trägervereins Historisches Schulgebäude. Was also liegt näher, als mit Hilfe der „AG BlüHen“ aus dem tristen Graustreifen ein hübsches und insektenfreundliches Beet zu machen? Es geschah am 6. Juni, und zwar exakt nach der Zielsetzung der AG: „Wir engagieren uns für mehr und besonders insektenfreundliches Grün. Wir unterstützen und ermutigen Menschen, kleinere und größere Schritte zu gehen, um in ihrer unmittelbaren Lebensumgebung etwas für Insekten und damit für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt zu tun“, so Bärbel Tropp.

Die Pflanzer v.l.n.r.: Bärbel Tropp. Jochen Günter, Priska Dietsche, Wolfgang Trambacz, Johannes Oppermann

Die AG BlüHen ist eine der drei Arbeitsgemeinschaften, in der sich Hennefer Bürgerinnen und Bürger im Verein „Agenda 21 der Stadt Hennef“ engagieren. Dieser Verein wurde im November 2003 gegründet, infolge der Welt-Umwelt-Konferenz der UNO 1992 in Rio. Damals in Rio hatte sich Deutschland dazu verpflichtet, die Handlungsaufträge zur Verwirklichung einer nachhaltigen Entwicklung umzusetzen. In Hennef startete dieser Prozess der Umsetzung offiziell mit einem Ratsbeschluss Ende 1998, allerdings dauerte es noch fünf Jahre bis zur Realisierung. Nachhaltige Entwicklung war dann 2003 definiert zum einen, „Leben im ökologischen Gleichgewicht ohne die Ressourcen der nachkommenden Generationen aufzubrauchen, zum anderen das Nord-Süd-Gefälle abzubauen.“

In diesem Sinn handeln die Mitglieder der AG BlüHen seit 2018. Der Anstoß: Die erschreckenden Ergebnisse aus dem Jahr 2017, als ein Verein in Krefeld mit seiner Studie auf das dramatische Insektensterben aufmerksam gemacht und damit erstmals eine längst überfällige Diskussion über den Insektenschutz ausgelöst hatte. Die Studie zeigte: Innerhalb von 30 Jahren war die Biomasse der Fluginsekten in Schutzgebieten um rund 75 Prozent zurückgegangen. Deshalb Bärbel Tropp: „Wir haben inzwischen mehrere feste Projekte etabliert: Die Saatgutbibliothek, die Pflanzentauschbörse, Workshops für den Bau von Insektenhotels, insektenfreundliche Blühflächen auf dem Friedhof in Uckerath“ und nun zuletzt die insektenfreundliche Blühfläche an der alten Schule in Westerhausen, wofür nicht nur der Trägerverein dankbar ist – und dankbar bleibt. Denn die Fläche muss ja auch gegossen und gepflegt werden, damit sich ganz Westerhausen an der Neuerung erfreuen kann.

Die Pflanzen

Wer mehr über die Aktivitäten der Vereine wissen möchte, kann sich unter diesem Link informieren und hier.

Trägerverein "Historisches Schulgebäude Westerhausen e.V."
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